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Tourentipps im Südschwarzwald
 
 
1) Kandel
2) Feldberg
3) Stübewasen
4) Herzogenhorn
4a) Silberberg
4b) Stübenwasen - Silberberg
5) Belchen
6) Schauinsland
7) Förster-Tour (Schwarzwald Haute-Route) 
8) Hohneck (Vogesen)

 

 
   
     
1) Kandel:
   
Am Kandel kann man vom Sägendobel (an der Straße von St. Peter auf den Kandel) über das 1000m-Bänkle - Hohlgasse zum Kandelgipfel ansteigen. Tourbeginn hinter dem Cafè Schuler. Ca. 500 Hm, 1 1/2 - 2 Stunden
Vom Gipfel kann man dann direkt über das Kanonenrohr in den Nordhang abfahren. Zu Beginn über 40° steil.
Daneben sind am Kandel auch lohnend der Maidle-Hang bei der Gummenhütte; Kandelspezialisten kennen auch die Lawinenrinne, die Winterhohle, den Siensbacher Nordhang und die Heibeerfelsen. Dabei handelt es sich durchwegs um Waldabfahrten im Steilgelände und durchwegs über 30°.
 
   
     
2) Feldberg:
   
Der Skiberg schlechthin Mitteleuropas ist natürlich der Feldberg. Hier an der Wiege des modernen Skilaufs wurde Skigeschichte geschrieben. Die Pioniere vor über 100 Jahren wagten sich schon damals in die Steilhänge des Zastler-Lochs am Baldeweger-Buck und am Wächtenkessel des Seebucks. Die Abfahrten bekamen schon damals Namen: Es gibt die Wasser-Reservat-Skiabfahrt (im Zastler-Loch), die Direttissima (auch im Zastler-Loch), den Damen-Hang und den Tännle-Friedhof (am Baldeweger-Buck), den Sioux-Hang (am Seebuck), den Immisberg, usw.
Routenbeschreibungen erübrigen sich, denn die Aufstiegsspuren aus allen Himmelsrichtungen sind klar und deutlich zu erkennen.
Achtung: Am Feldberg herrschen durchwegs alpine Verhältnisse! Schneebretter sind keine Seltenheit, Lawinengerechtes Verhalten sowie die entsprechende Ausrüstung sind angeraten.

(Der Verfasser dieser Zeilen hat da schon seine ganz eigenen Erfahrungen gesammelt ...)

Lawine im Zastler

Lawine am Baldenweger

 
 

Unterwegs auf dem Wirbser-Gletscher
 
     
3) Stübenwasen:
   
Direkt neben dem Feldberg liegt der Stübenwasen. Einer der Schwarzwälder Top-Skitouren führt von St. Wilhelm (kurz hinter Oberried) über den Katzensteig zum Gasthaus Stübenwasen. Die oberen 200 Hm sind "sausteil". Lohnend ist auch der Aufstieg von Todtnauberg aus. (Beide Touren ca. 2 Std.)
Katzensteig Katzensteig
 
   
     
4) Herzogenhorn:
   
Ein weiterer Klassiker ist der Aufstieg von Bernau-Hof auf das Herzogenhorn (über das Hofmädle). Das Herzogenhorn, immerhin 2. höchster Schwarzwald-
berg, wird im Gegensatz zum Feldberg mit Ski bedeutend weniger bestiegen. (2 Std.)
Der Wächtehang zur Krungelbach-Hütte ist einer der steilsten Hänge im Schwarzwald (noch steiler als "sausteil"). Aber Achtung - Lawinengefahr!

 

 
4a) Silberberg:
Vom Herzogenhorn kann man natürlich auch über das Bernauer Kreuz zum Silberberg aufsteigen, und von dort über den steilen Nordhang nach Todtnau-Brandenberg abfahren. In diesem steilen Nordhang fanden übrigens 1981 die deutschen Meisterschaften im Abfahrtslauf statt. Natürlich ist die Tour auch anders herum möglich, oder auch jeder Gipfel für sich alleine. 

Anmerkung: Seit Winter 2007 ist der oberste Teil des Silberbergs für Skitourengänger wegen der Störung des Auerwilds gesperrt (s. auch: http://www.dav-freiburg.de/skitouren.html).

4b) Stübenwasen - Silberberg:
Von Thomas Kräter haben wir einen Vorschlag zur Kombination von Tour 3) Stübenwasen u. Tour 4a) Silberberg bekommen:

Von St. Wilhelm über den Katzensteig auf den Stübenwasen - von dort zuerst über Waldwege, dann steile Hänge nach Brandenberg - weiter auf den Silberberg - dann das ganze wieder retour.

Vom Stübenwasen geht es zunächst Richtung Todtnauer Hütte; den ersten (breiten) Weg rechts ab; an der nächsten Kreuzung den breiten Weg rechts Ri. Spechtboden; nach ca. 200m den breiten Weg links Ri. Brandenberg (Achtung, kann leicht übersehen werden!)

Macht immerhin ca. 1850 hm Aufstieg und bietet 3 schöne Abfahrten.

Danke Thomas für den Tipp!

 

     
5) Belchen:
   

Lohnend am Belchen ist Aufstieg und Abfahrt in das Kleine Wiesental. Auch am Belchen muss mit Lawinen gerechnet werden.

 
   
     
6) Schauinsland
   

Auch am Freiburger Hausberg kann man natürlich Skitouren gehen. Hierzu steigt man vom Steinwasen über den Sessel zum Schauinsland-Gipfel. Abfahrt entweder über die gleiche Route oder auf der Nordseite über die extra-steile Kapplerwand. In der Kapplerwand besteht unter Umständen Lawinengefahr!!!

Keine Skitour im eigentlichen Sinne ist die Kaltwasser-Abfahrt.
Hierzu fährt man mit dem Seilbähnle auf den Schauinsland. Von dort fährt man dann Richtung Gieshübel und anschließend über das Kaltwasser zurück zur Talstation. Immerhin eine Abfahrt über gut 10 km! - Sozusagen das Schwarzwälder Gegenstück zum
Valle Blanche. Einkehrmöglichkeit: Buckhof

 

Kappler Wand

 

7) Die Förster-Tour (Schwarzwald Haute Route)
Die Förster Tour führt mit viel Lift-Hilfe vom Feldberg über den Stübenwasen nach Wieden und weiter bis fast an den Belchen um schließlich in Utzenfeld zu enden. Man beginnt die Tour in Fahl, fährt mit dem Ahornbühl hoch auf die Grafenmatt, anschließend über die Pisten zur Feldbergpasshöhe. Von dort geht's weiter, auch mit dem Lift, hoch auf den Seebuck. Von dort läuft man hinüber zum Feldberg, fährt ab zur Willhelmerhütte, um dann auf der Langlaufloipe zum Stübenwasen hinüber zu joggeln. Vom Stübenwasen-Höchst fährt man durch das Holzschlagbachtal auf einer langen, schönen Abfahrt hinunter nach Muggenbrunn, um von dort wieder mit dem Lift hoch auf den Franzosenberg und weiter mit dem Winkellift auf den "Muggenbrunner-Höchst". Dort fährt man in der Stromschneiße durch den Wald und freie Hänge hinunter nach Wieden. In Wieden geht man dann an den Rollspitzlift. Von der Bergstation geht's auf die Försterspur-Loipe ein Stück entlang, bis zu einem schönen Steilhang der hinunter nach Oberrollsbach führt. Dort kehrt man am besten in der Bauernbeiz "Zum Auerhahn" ein. Nach dem verdienten Mittagessen steigt man noch zum Tannenboden hoch, und von dort schwenkt man hinunter nach Utzenfeld. Mit dem Bus gelangt man dann schließlich zurück nach Fahl.
 

 

8) Hohneck (Vogesen)
Das Hohneck liegt zwar nicht im Schwarzwald, dafür auf der anderen Seite des großen Grabens, nämlich in den Vogesen. Für den ambitionierten Skitourengeher bietet die zweithöchste Erhebung der Vogesen einige sehr interessante Couloirs. Eine Rinne neben der anderen zieht von diesem Berg hinunter und bietet bis ins Frühjahr hinein ein lohnendes Skiziel. Aber auch am Hohneck ist die Lawinengefahr nicht zu unterschätzen - bisweilen sogar sehr groß! Auch sollte man sich Gedanken machen über einen möglichen Absturz, aber für den ambitionierten Freerider DAS Ziel schlechthin, im Umkreis von Freiburg. Hingehen! Fahren!
 
 

 

 

 

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